Vitkuna-Fortbildung 2017
20. August 2017
alte Briefe in Kurrent / Altdeutscher Schrift

Briefe

Brief an Josef

Lieber Josef,


für mich war die Ausbildung äußerst vielseitig und ich habe alle Facetten des Arbeitens in der Seminargruppe sehr genossen :-)

Eine Halbwertszeit des Wissens ist schwierig anzugeben. Meiner Ansicht nach kann diese individuell sehr unterschiedlich sein. Für mich ist die Vitkuna-Ausbildung sehr tiefgehend und verankert sich - meiner Erfahrung nach - relativ schnell im Unbewussten. Dementsprechend würde ich behaupten, dass es fast schwieriger wäre, das Erlernte wieder zu vergessen. .

Es geht in der Ausbildung nicht darum Fakten und Zahlen im Kopf anzusammeln und diese auswendig zu lernen, sondern vielmehr Empathie für den Klienten und ein Gespür für die unterschiedlichen Runenqualitäten zu entwickeln. Das ist mir selbst zunächst schwer gefallen, weil ich durch mein Studium darauf ausgerichtet bin, Dinge mit dem Verstand zu erfassen und logische Schlussfolgerungen aus mathematischen Gesetzen abzuleiten. Jetzt sollte ich auf einmal Qualitäten und Blockaden spüren. Mein Knoten im Hirn war dementsprechend groß.

Durch die Übungen im Seminar und den Gesprächen mit den anderen Teilnehmern wurde diese Arbeitsweise für mich immer gewohnter. In meinem Privatleben und auch im Berufsleben ist diese Fühligkeit eine große Bereicherung, die ich nicht mehr missen möchte.

Allerdings ist das regelmäßige Üben immens wichtig. Es gilt den Pfad zum Unterbewusstsein und den dort verankerten Inhalten regelmäßig zu gehen, damit er nicht verschüttet wird. Dabei ist es für mich unverzichtbar, dass ich auch von anderen Anwendern und vor allem von dir, Josef, auf eventuelle Fehler überprüft werde. So kann ich im Namen von fast allen Vitkuna-Anwendern sprechen, wenn ich auf die Wichtigkeit der Erdung hinweise. Manchmal braucht man jemanden, der einen im wahrsten Sinne des Wortes "auf den Boden holt", um wieder zu verstehen, wie sich eine gute Erdung anfühlt.

Aus diesen Gründen kann ich empfehlen, die Fortbildungen zu besuchen und sich in Übungsgruppen zu treffen. So werden ständig neue Fähigkeiten erlernt und die alten gefestigt. Gerade die letzte Fortbildung in Umbrien hat mir gezeigt, was Erdung wirklich bedeutet. Solche Aha-Erlebnisse bringen mir immer neue Erkenntnisse, die ich in die Anwendung einfließen lassen kann.

Vielen Dank Josef, dass du uns neue Methoden beibringst! Es wird definitv nicht langweilig und ich freue mich bereits auf die Fortbildung im nächsten Jahr. Das Thema spricht für sich!

Wir arbeiten in den Seminaren oft mit Labyrinthen. Mich fasziniert dieses uralte Kulturgut und das Beschreiten ist ein ganz eigenes Erlebnis. Wie bist du darauf gekommen? Welche Erfahrungen hast du mit Labyrinthen in der Vitkuna-Ausbildung gemacht?

Ich freue mich auf deinen nächsten Brief!

Liebe Grüße nach Wien
Martina
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