alte Briefe in Kurrent / Altdeutscher Schrift
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Briefe

Brief an Martina

Servus Martina!

Es ist recht interessant, wie Du die Sache mit der Esoterik siehst. Du weisst ja selbst, dass ich versuche, mich möglichst dagegen abzugrenzen. Schon allein deswegen, weil ich es mir bei der Geomantie gar nicht erlauben kann, hier allzu viel Berührungspunkte herzustellen. Ich arbeite doch vorwiegend für Hotels, Banken und Firmen. Die würde ein esoterisches Gerede sehr abschrecken,

Außerdem ist es mir wichtig, dass meine Arbeit am Ergebnis gemessen wird. Unabhängig davon, welche theoretischen Konstrukte dahinter stehen. Deshalb ist es wirklich eine sehr gute Idee, die Leute mal dazu zu bringen, es auszuprobieren.

Es ist eine sehr interessante Frage, die Du mir stellst. Vitkuna ist doch eine relativ neue Technik. Es ist noch gar nicht absehbar, wie diese Technik entwickeln wird.. Ich möchte daher meine Antwort in zwei Teile zerlegen. Einerseits, was bereits absehbar ist und andererseits, was meine persönlichen Wünsche sind und worauf ich hinarbeiten will. Was man jetzt bereits sagen kann ist, dass Vitkuna nie ein Massenphänomen wie etwa Reiki werden wird. Dazu dauert die Ausbildung zu lange und verlangt von den Teilnehmern zu viel Engagement und zu viel Persönlichkeitsarbeit. Die Teilnehmer, welche sich zu diesen 2 Jahren Ausbildung entschließen, haben sich das meist sehr gut überlegt und wissen auch, was sie dabei gewinnen können. Ansonsten brechen sie ab oder kommen erst gar nicht.

Diesen Umstand will ich aber gar nicht negativ bewerten. So ist auch gewährleistet, dass ein gewisser Qualitätsstandart gewahrt bleibt. Außerdem gibt es derzeit nur mich, der Vitkuna unterrichtet. Das grenzt die Anzahl der Anwender ebenfalls ein. Ich habe zwar ein, zwei Ideen, wem ich das später einmal übergeben will, aber das ist noch im Reifen. Daher wird Vitkuna langsam wachsen. Soweit einmal die Fakten hinsichtlich der Zukunft Vitkunas.

Wünsche, was Vitkuna angeht, habe ich viele. So will ich, dass Vitkuna in weiteren Ländern ausgeübt wird. Ich hoffe, dass es mir gelingt, an mehreren europäischen Standorten Ausbildungen anzubieten. Ich habe diesen Namen deshalb in ganz Europa und in der Schweiz rechtlich schützen lassen. Es soll ein Begriff für Qualität werden. Und ich werde alles unternehmen, damit diese Technik auch nur jenen vorbehalten bleibt, welche die Ausbildung haben und die Fortbildungen besuchen.

Die Richtung, die Vitkuna nehmen soll hinsichtlich der Ausübenden ist noch schwer abzuschätzen. Einerseits ist diese Technik etwas, das in die Hände von Therapeuten gehört. Leute wie Du, die wissen, was sie tun, wo die Grenzen sind. Ethische Grenzen, auf die ich immer wieder eingehe, fachliche Grenzen (etwa wann schicke ich die Klienten zum Arzt) und natürlich auch persönliche Grenzen. Wir haben einander ja kennen gelernt bei einer Osteopathin. Ich denke das ist ein gutes Beispiel, was ich meine. Wenn eine der Techniken an ihre Grenzen kommt, macht die andere weiter und umgekehrt.

Erinnerst du Dich an letztes Jahr im Oktober? Da hast Du jemand zu mir nach Italien geschickt um zu arbeiten. Nach einem Unfall waren starke Schmerzen vorhanden und der Arzt sprach von einer Wirbelsäulen-OP. Ich habe diese Frau ganz gut wieder hinbekommen. Bis auf eine osteopathische Arbeit an der Wirbelsäule. Da sollte der Anwender so weit sein, seinen Klienten auch schon mal zu jemand anderen zu schicken, was ich auch getan habe.

Diese Zusammenarbeit würde ich mir vermehrt wünschen. Ich habe mir in den Jahren schon ein kleines Netzwerk aufgebaut mit entsprechend guten Leuten, die meine Arbeit kennen und auf meine Wahrnehmungen vertrauen. Ich glaube, dass diese Zusammenarbeit dann verstärkt stattfinden kann, wenn diese Technik von Anwendern mit entsprechend therapeutischen Hintergrund ausgeübt wird.

Andererseits will ich die Möglichkeit der Ausbildung niemanden nehmen. Ich kenne einige hervorragende Anwender, die lediglich Energetiker sind, also diesen therapeutischen Hintergrund nicht besitzen. Ich selbst bin auch lediglich Energetiker. Viele machen diese Ausbildung auch lediglich um sich selbst besser kennen zu lernen und die eigenen Schatten kennen zu lernen. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das entwickeln wird. Hier wage ich noch keinen Wunsch zu äußern. Zu viel ist hier im Fluss.

Wie siehst Du dieses Thema eigentlich? Sollte diese Technik lediglich in die Hand von Therapeuten?
Wenn sehen einander in Kürze in Italien. Freue mich bereits darauf.

Liebe Grüße aus Wien Josef

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